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Ligretto grün

Ligretto grün

Spieldauer: 15 Spieleranzahlvon: 2 Spieleranzahlbis: 4 Spielmotivation: Reaktion Alter: 8-99 Jahre LIGRETTBei Sortimenten bezieht sich der Preis auf 1 Stück.

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LIGRETTO grün

ist auch mit ganz vielen Spielern kein Problem. Das Einzige, was man braucht, ist Geschwindigkeit, Kombinationsgabe und Reaktionsvermögen. Dabei ist es egal, ob man mit dem grünen, dem blauen oder dem roten LIGRETTO spielt - jedes für sich kann von zwei bis vier Spielern gespielt werden. Spielt man aber mit zwei Farben, so können bis zu acht Spieler mitmachen und mit allen drei LIGRETTO-Spielen mischen bis zu zwölf Spieler mit.

Im Rausch der Geschwindigkeit

Der überaus turbulente Kartenspiel-Spaß Ligretto ist auf dem beste Wege einer der ganz großen Klassiker auf dem Spielemarkt zu werden. Ursprünglich stammt das Spiel aus Amerika, wo es unter dem Namen Dutch Blitz seinen Siegeszug antrat. Im Prinzip geht es darum, möglichst schnell möglichst viele Karten derselben Farbe in der Reihenfolge von Eins bis Zehn abzulegen. Da alle gleichzeitig spielen, kann es in dem temporeichen Vergnügen, das auf gute Kombinationsgabe, schnelles Reaktionsvermögen und hohe Geschwindigkeit setzt, recht lautstark zur Sache gehen. Niemand muss warten, bis er wieder an der Reihe ist. So bleibt Langeweile garantiert ein Fremdwort! Wer es lieber beschaulich mag, sollte allerdings von Ligretto lieber die Finger lassen.

An die Karten, fertig, los!

Zu Beginn des Spiels erhält jeder Mitspieler seinen eigenen Kartensatz. Die Karten werden dabei nach ihren verschiedenen Rückseiten, die den Ligretto-Schriftzug und verschieden farbige Kugeln zeigen, sortiert. Nachdem die Spieler ihre Kartensätze gut gemischt haben, bilden sie daraus zunächst den Ligretto-Stapel: Zehn Karten werden mit der Zahlenseite nach oben am Platz abgelegt. Daneben legt der Spieler drei Karten mit der Zahlenseite nach oben ab, die die so genannte Reihe bilden. Die restlichen Karten hält jeder Spieler als Stapel in der Hand.

Ist die Runde eröffnet, versuchen alle Spieler gleichzeitig so schnell wie möglich ihre Karten los zu werden. Wer eine Eins hat, beginnt in der Mitte einen Ablagestapel, weitere werden bald folgen. Die Ablagestapel steigen jeweils um einen Zähler in der gleich Farbe auf, d.h. wer die jeweils folgende Zahl der gleichen Farbe hat, legt diese so schnell wie möglich auf dem passenden Stapel ab. Das Spiel wird dabei immer schneller und unübersichtlicher, denn nach und nach entstehen immer mehr Kartenhaufen. Mit der Zehn ist ein Stapel beendet. Von jeder Farbe kann es, abhängig davon viele Startkarten mit dem Wert Eins verfügbar sind, mehrere Stapel gleichzeitig geben.

Aber damit ist es noch nicht genug! Wer mit seinen aufgedeckten Karten des Ligretto-Stapels oder der Reihe nicht weiter legen kann, durchsucht so schnell wie möglich seine Handkarten. Aber augepasst: Es darf nur jede dritte Handkarte verwendet werden. Deckt ein Spieler dabei eine passende Karten auf, kann er diese sofort in der Mitte ablegen. Ansonsten heißt es, weiter abheben, mischen und wieder von vorne beginnen! So mancher Spieler hat in der Hektik des Abzählens glatt seinen Ligretto-Stapel oder seine Reihe aus den Augen verloren, die es schließlich auch noch abzulegen gilt. Wer von der Reihe Karten auf einen Stapel in der Mitte ablegen kann, nimmt die oberste Karte vom Ligretto-Stapel und füllt die Reihe damit wieder auf. Da heißt es blitzschnell reagieren, die Karten ständig im Blick zu haben und die eigenen Karten den Mitspielern immer mindestens einen Schritt voraus auf die Stapel in der Mitte zu legen.

Wer zu spät legt, den bestraft der Sieger

Gemäß dem Motto "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst" wirbeln Hände und Karten hektisch durcheinander. Energischer Protest wird laut, wenn ein Spieler einem anderen knapp zuvor gekommen ist und direkt vor seiner Nase die passende Karte schneller ablegen konnte. Großes Gejammer gibt es wiederum bei den Spielern, die auf der blauen Acht oder der grünen Sieben festsitzen: So lange die Karte mit dem vorhergehenden Wert noch nicht abgelegt wurde, bleiben sie auf ihren Karten sitzen. Aber keine Sorge: Nach wenigen Sekunden kann sich der Spielverlauf schon komplett gedreht haben und die Situation sieht gleich wieder ganz anders aus. Das Schummeln oder sonstige fiese Tricks nicht erlaubt sind, versteht sich natürlich von selbst!

Wer die letzte Karten seines Ligretto-Stapels ablegen kann, ruft "Ligretto". Das Spiel ist sofort beendet. Aber wer hat gewonnen? Zur Auswertung werden alle in der Mitte liegenden Karten nach ihren Rückseiten, die den einzelnen Spielern entsprechen, getrennt. Für jede Karte, die ein Spieler in der Mitte ablegen konnte, erhält er einen Punkt. Für jede Karte, die noch in seinem Ligretto-Stapel liegt, bekommt er zwei Minuspunkte. Die Karten der Reihe und die Handkarten werden nicht gezählt. Wer die meisten Punkte aufweisen kann, hat gewonnen.

Mehr Spieler, mehr Hektik, mehr Spaß

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